Katholische Kirchengemeinde Sankt Kamillus
Klausenerplatz 12/13
14059 Berlin-Charlottenburg
 
 
Die katholische Kirchengemeinde Sankt Kamillus
 
Die katholische Kirchengemeinde Sankt Kamillus

 

Liebe Gäste,

liebe Gemeinde von St. Kamillus!

künftig soll in der gesamten Weltkirche der Pfingstmontag als Gedenktag Marias, der „Mutter der Kirche“ begangen werden, so sagt es ein neues Dekret im Auftrag von Papst Franziskus. Es ist im deutschen Sprachraum der dreizehnte Gedenktag zu Ehren der Gottesmutter.

Zu Beginn des Dekretes heißt es, dass bei der Betrachtung des Geheimnisses Christi und des Wesens der Kirche „die Frauengestalt, die Jungfrau Maria nicht vergessen werden könne, die zugleich Christi Mutter und Mutter der Kirche ist". Das Dekret weist auf die Erklärung Papst Pauls VI. hin, der beim Abschluss der dritten Sitzungsperiode des Zweiten Vatikanischen Konzils 1964 Maria zur Mutter der Kirche erklärt hatte, "das heißt, zur Mutter des ganzen christlichen Volkes, seien es die Gläubigen, seien es die Hirten, die sie ihre geliebte liebendste Mutter nennen"

Es geht noch weiter zurück und greift die frühkirchliche Verehrung und die Bekräftigung durch die Hei-ligen Augustinus und Leo auf, die auf die Verbindung der Mutterschaft Marias mit dem Wirken des Erlösers, das in der Stunde des Kreuzes gipfelte, hinwiesen. Im Laufe der Jahrhunderte ehrte so die christliche Frömmigkeit Maria mit verschiedenen Titeln als Mutter der Jünger, der Gläubigen, aller, die in Christus wiedergeboren werden, aber auch mit dem Titel "Mutter der Kirche".

In einigen liturgischen Kalendern existierte dieser Gedenktag bereits. Im römischen Messbuch gibt es seit 1975 auch eine eigene Votivmesse zu Ehren der Heiligen Maria, Mutter der Kirche. Mit dem Dekret ist der Gedenktag nun Teil der römischen Liturgie und damit der Weltkirche.

Er hat Rang III der liturgischen Rangordnung, nach der im Fall des Aufeinandertreffens zweier Feste das ranghöhere sich "durchsetzt". In den Ländern, Bistümern und Ordensgemeinschaften, in denen der Gedenktag aber schon länger und „an einem anderen Tag mit höherem Rang begangen wird“, könne dies auch weiterhin so erfolgen, bestimmt das Dekret.

Die Entscheidung für den Pfingstmontag als Gedenktag, so der zuständige Kardinal Robert Sarah, unterstreiche die Bedeutung der geistlichen Mutterschaft Marias. Seit dem Pfingstereignis habe Maria nie aufgehört, sich „mütterlich der durch die Zeit pilgernden Kirche anzunehmen.“

Im Mai bereiten wir uns mit den wöchentlichen Maiandachten schon auf diesen neuen Gedenktag vor. Papst Paul VI. bezeichnete es als “eine teure Gewohnheit unser Vorgänger, diesen Marienmonat zu wählen, um das christliche Volk zu öffentlichem Gebet einzuladen, sooft die Nöte der Kirche oder eine drohende Weltgefahr dies verlangten”.

Wir laden Sie also herzlich ein zu unseren Maiandachten, die wir am 1. Mai um 18.00 Uhr beginnen.

Machen wir uns mit der Gottesmutter gemeinsam auf den Weg!

Ihr Pater Krystian Respondek /Pfarradministrator/

 
Ihr Pater Krystian Respondek /Pfarradministrator/
 
Seite schliessen