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Katholische Kirchengemeinde Sankt Kamillus
 
Klausenerplatz 12/13
14059 Berlin-Charlottenburg
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Geschichte der katholischen Kirchengenmeinde Sankt Kamillus
 
Sankt Kamillus 1932
 
Quelle: Landesarchiv Berlin
Foto: Emil Lechner
 
Sankt Kamillus 1973
 
Quelle: Landesarchiv Berlin
Foto: Filipp Istaelson
 

Der erste Gottesdienst für die spätere Sankt Kamillus-Pfarrei fand am ersten Weihnachtsfeiertag 1922 in der Aula der Schule in der Nehringstraße 10 (Nehring-Grundschule) statt.

Am 25. März 1923 wurde eine umgebaute ehemalige Reitbahn der Gardekürassiere in der Magazinstraße (Mitte) als Kapelle zu Ehren des Ordensstifters Camillus von Lellis (1550-1614) eingeweiht. Dieser gründete 1852 in Rom die Gemeinschaft der Krankendiener, später volkstümlich Kamillianer genannt.

Zwischenzeitlich hatte die Gemeinde das Grundstück Friedrich-Karl-Platz 7/8 - heute Klausenerplatz 12/13 - erworben, das sich zwischen Miethäusern liegend, mit nur geringer Straßenbreite weit in die Tiefe erstreckte. Hier wurden zunächst Pfarrhaus, Kloster und Gemeindesaal eingerichtet.

1931/32 wurden nach Plänen des Architekten Hermann Albert Mohr die verschiedenen Funktionen Kirche, Altersheim, mehrere Gemeindesäle, Kindergarten, Kloster und Pfarramt in einen vierflügeligen Hochbau integriert, dessen Fassade von der Kirchenansicht geprägt ist.

Am 26. Juni 1932 wurde die Sankt Kamillus-Kirche eingeweiht.

Von 1932 bis 1974 versahen im Kindergarten und Altersheim, heute Seniorenheim der Caritas, Schwestern von Unsrer Lieben Frau ihren Dienst, danach Laien.

1987 übernahmen polnische Patres des Kamillianer-Ordens die Pfarr- und Krankenseelsorge.

1960 wurde der Chor der Sankt Kamillus-Kirche umgebaut.

Von 1961 bis 1964 wurden der Kreuzweg und das Chormosaik " Pfingsten" gestaltet.

Von 1999 bis 2000 erfolgte die Renovierung des Innenraumes.

Die gesamte Anlage steht heute unter Denkmalschutz.

 
Sankt Kamillus 1957
 
Quelle: Landesarchiv Berlin
Foto: Bert Sass
 
Sankt Kamillus 2006
 
 
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